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Offen über Sexualität sprechen


30. November 2017

Kampagne Gegen Sexuell übertragbare Krankheiten (202.6 KiB)

Der Feind in deinem Bett! – Mit diesem Motto startet die Deutschsprachige Gemeinschaft zum Welt-AIDS-Tag am 1. Dezember eine umfassende Informationskampagne. Dabei soll es in diesem Jahr nicht alleine um HIV bzw. um AIDS gehen. Im Vordergrund stehen alle sexuell übertragbaren Infektionen – kurz STI.

„Wir müssen offen über Sexualität sprechen. Nur so können wir bei den Menschen ein größtmögliches Bewusstsein für ihre Gesundheit und die ihres Partners erreichen“, so Minister Antonios Antoniadis (SP) mit Blick auf die Kampagne „Der Feind in deinem Bett!“. Mit Flyern und Plakaten sowie über Online-Medien will die Regierung auf Gefahren und Risiken beim ungeschützten Geschlechtsverkehr aufmerksam machen. Ausgelöst werden STI’s durch Bakterien, Viren und Parasiten. Diese gelangen hauptsächlich durch den Verkehr ohne Kondom ins Blut oder auf die Haut. Entscheidend ist es also, ein Kondom zu benutzen.

„Doch wir wollen mehr als nur eine Kampagne!“ Damit beruft sich der Gesundheitsminister auf die Vorgehensweise in seinem Ressort und die gute Arbeit der Arbeitsgruppe „Förderung der sexuellen Gesundheit“ und von Kaleido Ostbelgien. Kaleido entsendet zum Beispiel Animationsteams, die Jugendliche ab dem zweiten Sekundarschuljahr auf das Thema Sexualität aufmerksam machen. Die Schüler lernen dabei vieles über Ansteckungsrisiken, Schutzmöglichkeiten, Übertragungswege und Arten von Krankheiten. Auch die Zusammenarbeit mit der Provinz Lüttich hebt der Minister für Familie, Gesundheit und Soziales hervor. So macht der Informationsbus „Sex’ Etera“ Halt an deutschsprachigen Schulen.

Im Jahr 2016 sind auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft keinerlei Fälle von Gonorrhö, Syphilis oder Chlamydien festgestellt worden. „Die Zahlen sprechen für eine gute sexuelle Gesundheit im deutschen Sprachgebiet im Vergleich zum Rest des Landes“, so Antoniadis. „Trotzdem bleiben wir als Regierung wachsam. Wir wollen die Fallzahl schließlich auch in ein paar Jahren noch so gering wie nur möglich halten. Deswegen bleibt Prävention in Ostbelgien ein ungemein wichtiges Thema.“

Zusätzliche Informationen auf www.ostbelgienlive.be/sexualkrankheiten

Für weitere Informationen


Pressereferent
Frederik Thelen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: frederik.thelen@dgov.be

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