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Kündigung des Direktors des Sankt-Nikolaus-Hospitals Eupen/ Zusammenarbeit zwischen beiden ostbelgischen Krankenhäusern


Es gilt das gesprochene Wort!

08.11.2017

20171108 02 Frage Und Antwort zur Zusammenarbeit der Krankenhäuser (273.2 KiB)

Die Beweggründe für die Kündigung des Direktors des Eupener Krankenhauses obliegen allein dem Betroffenen. Jede Interpretation, die über die öffentlichen Aussagen hinausgeht, sind reine Spekulation, an denen die Regierung sich nicht beteiligen wird. Ein Zusammenhang mit der Evaluation der Arbeit der Krankenhäuser durch die Firma Antares ist nicht erkennbar.

Die besagte Antares-Studie überprüft die Umsetzungen verschiedener Maßnahmen im Krankenhausbereich für den Zeitraum 2014-2017. Dazu gehört unter anderem die Umsetzung der Strategiepläne sowie der Empfehlungen der Inspektionsberichte. Darüber hinaus wird die Zusammenarbeit zwischen dem Sankt Nikolaus-Hospital und der Klinik Sankt Josef einerseits und dem CHC als Partnerkrankenhaus anderseits beleuchtet.

Der Endbericht dieser Studie wird der Regierung voraussichtlich Ende November vorliegen. Wie in solchen Fällen üblich, werden wir anschließend den Ausschuss über die Ergebnisse informieren.

Was die Kündigung des Direktors angeht, so haben weder Sie noch ich Einfluss darauf gehabt. Von daher ist es irrelevant, das zu kommentieren. Ich habe die Kündigung des Direktors zur Kenntnis genommen. Alles Weitere muss der Verwaltungsrat des Krankenhauses entscheiden. Den Verwaltern ist sicherlich bewusst, dass ungeachtet der Situation, in der ein Krankenhaus sich befindet, es eine dynamische und effiziente Führungsequipe benötigt. Ich gehe davon aus, dass der Verwaltungsrat die nötigen Schritte zu einer raschen Anstellung eines neuen Direktors in die Wege leiten wird. Sollten Sie daran Zweifel haben, rate ich Ihnen, die Ecolo-Vertreter im Verwaltungsrat und in den Mehrheiten der Trägergemeinden für diese Dringlichkeit zu sensibilisieren.

Was die innerostbelgische Lösung angeht, so bin ich zuversichtlich, dass beide Verwaltungsräte sich auch damit befassen werden. Die Regierung hat eine klare Vision für die Krankenhäuser aufgezeigt. Wir sind weiterhin bereit, sie auf ihrem Weg zu unterstützen. Es gibt eine Resolution der Bürgermeister zu diesem Thema. Am 20. November verabschiedet das Parlament ebenfalls eine Resolution und auch der Wirtschafts- und Sozialrat hat auf meine Nachfrage hin eine Stellungnahme zur Krankenhausvision erstellt, die ich den Verwaltungsräten zur Verfügung stellen werde.

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