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Der Hoffnung ein Gesicht geben


Viele Menschen haben gar keine Wahl: aus Angst vor Strafen wie Gefängnis oder Tod müssen sie von heute auf morgen ihr bisheriges Leben aufgeben und flüchten. In den letzten Monaten und Jahren wurde in vielen Zeitungen, auf vielen Plakatwänden und natürlich in vielen Facebook-Timelines davon berichtet. Diese Botschaften zeigen: Menschen fliehen nicht zum Spaß! Das ist heute genau so richtig und aktuell wie vor einigen Jahren. Doch genau wie Appelle an die Menschlichkeit laufen auch die Schicksale eines jeden Flüchtlings Gefahr, in der Masse unterzugehen.

Aus dieser Anonymität möchte Chudosnik Sunergia die Betroffenen der Flüchtlingskrise herausheben. Zusammen mit dem RDJ, dem Infotreff und Info-Integration organisiert der Kulturverein die Filmtage zum Thema Migration. Das Ziel: Den Menschen in den Mittelpunkt rücken. Chudosnik zeigt mit Filmen wie „Voices of Refugees“ und „Raving Iran“ menschliche Schicksale, die hinter jeder einzelnen Flucht stehen können. Denn die Flüchtlingskrise ist nur in zweiter Linie eine Krise für uns. In erster Linie ist sie eine Krise der Menschen, die in ihrer Heimat alles hinter sich lassen mussten und jetzt bei uns auf einen Neuanfang hoffen.

Bei diesem Neuanfang sind sie jedoch nicht allein. Heute hat die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft einen wichtigen Meilenstein gelegt und das Dekret zur Integration und für ein Zusammenleben in Vielfalt verabschiedet. Dieses wird in den kommenden Wochen im Parlament behandelt und verabschiedet.

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