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Startveranstaltung: Institut Mainz & soziale Treffpunkte


Es gilt das gesprochene Wort!

06.12.2016

Startveranstaltung Institut Mainz, Soziale Treffpunkte (42.6 KiB)

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Sie alle recht herzlich hier im Raum Aachen zur heutigen Startveranstaltung mit dem Institut aus Mainz und den Sozialen Treffpunkten der DG begrüßen.

Den Raum Aachen haben wir dabei nicht zufällig gewählt. Wir haben uns bewusst für diesen Raum entschieden, um unseren deutschen Besuchern aus Mainz ein wenig entgegen zu kommen.

In der DG trat am 5. Mai 2014 das Dekret zur Förderung sozialer Treffpunkte in Kraft. Seitdem hat sich einiges getan. Denn bereits im darauffolgenden Jahr hat die Regierung vier Dienste als soziale Treffpunkte anerkannt. Das Viertelhaus Cardijn, Ephata, Patchwork und das Haus der Familie in Kelmis. Und diese arbeiten seitdem sehr aktiv. An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass derzeit Überlegungen über einen weiterer Treffpunkt in Eynatten im Gange sind. Diesen Schritt kann ich natürlich nur begrüßen.

Schließlich haben soziale Treffpunkte eine ganz besondere Bedeutung für das gesellschaftliche Leben. Hier kommen Jung und Alt zusammen, Menschen unterschiedlicher Herkunft begegnen einander. Und oftmals entstehen daraus sogar echte Freundschaften.

Für jeden und jede ist in den sozialen Treffpunkten etwas dabei. Ob Hausaufgabenschule, niederschwellige Sprachkurse oder kreative Ateliers. Die sozialen Treffpunkte organisieren im Norden und Süden der Deutschsprachigen Gemeinschaft zahlreiche maßgeschneiderte Angebote. Und genau das ist besonders wichtig. Schließlich sind die Bedürfnisse, Herausforderungen und Wünsche je nach Gemeinde ganz unterschiedlich.

Unsere 4 sozialen Treffpunkte haben nun anderthalb Jahre ihre Tätigkeit ausgeübt. Unsere Gesellschaft wird in gewisser Weise immer komplexer, die Bedarfe immer vielfältiger. Auf diese Entwicklungen müssen natürlich auch die sozialen Treffpunkte reagieren. Hier sind insbesondere die Koordinatoren gefragt.

Liebe Anwesende,

wir sind uns durchaus darüber im Klaren, dass es für die Koordinatoren der Treffpunkte keine leichte Aufgabe ist, die ehrenamtlichen Helfer gezielt zu begleiten, die administrative Arbeit zu bewältigen, Projekte durchzuführen und dabei stets passgenaue Angebote für die jeweiligen Zielgruppen zu schaffen.

Dass sie diese schwierige und wichtige Aufgabe meistern können, daran haben wir keinen Zweifel.

Dennoch möchte die Regierung ihnen unterstützend zur Seite stehen. Und genau deshalb haben wir auch das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz beauftragt, gemeinsam mit den Verantwortlichen der sozialen Treffpunkte eine Qualitätsreflexion durchzuführen und sie in Ihrer Arbeit zu begleiten. Heute legen wir den Grundstein einer hoffentlich guten und für alle Seiten fruchtbaren Zusammenarbeit.

Das Institut verfügt über einschlägige Erfahrung in der Konzeptentwicklung und Qualitätsbegleitung. 2012 und 2013 hat es bereits die Konzeptentwicklung des Hauses der Familie in Kelmis begleitet. Wesentliche Inhalte dieses Konzeptes sind in das eingangs genannte Dekret zur Förderung von sozialen Treffpunkten in der DG eingeflossen.

Durch die Begleitung des Institutes Mainz können die Vertreter der sozialen Treffpunkte ihre Arbeit reflektieren und weiterentwickeln.

Darüber hinaus wird der Austausch zwischen den Treffpunkten gefördert. Denn sicherlich kann jeder vom anderen lernen.

In diesem Sinne starten wir heute mit dem Planungsworkshop zu dem die Koordinatorinnen der sozialen Treffpunkte, die Vertragspartner sowie Vertreter der jeweiligen Verwaltungsräte eingeladen wurden.

Doch wir werden es natürlich nicht bei dem heutigen Arbeitsgespräch belassen. 2017 ist in jedem unserer sozialen Treffpunkte eine Begehung vorgesehen.

Zum Abschluss dieses Prozesses wir dann mit den Vertragspartnern ein Auswertungsworkshop stattfinden.

Ich wünsche Ihnen einen erkenntnisreichen Vormittag und einen konstruktiven Austausch !

 

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