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Welt- Aids- Tag


Mit dem 1. Dezember beginnt jährlich die Adventszeit. Eine Zeit der Entschleunigung und der Vorweihnachtlichen Stimmung, des Mitgefühls und der Nächstenliebe.

So ist es sicherlich kein reiner Zufall, dass der 1. Dezember zudem jährlich im Zeichen des AIDS steht. Jedem ist diese Krankheit ein Begriff. HIV, der Erreger der sexuell oder durch Blutaustausch übertragbar ist. Und doch leiden die Betroffenen oft an Diskriminierung in verschiedensten Lebenssituationen.

Der Welt- Aids- Tag ruft Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, im Kampf gegen die Krankheit aktiv zu werden und ihre Solidarität gegenüber Infizierten zu bekunden.

Derzeit sind rund 36,7 Millionen Menschen weltweit mit dem HIV- Virus infiziert. Und auch in Belgien gibt es neben den bereits Erkrankten, jährlich neue Infizierungen. Statistisch gesehen sind es sogar 2,8 Personen täglich.

Dank der modernen Medizin ist es uns heute möglich, den Virus einigermaßen in den Griff zu bekommen und infizierten Menschen ein beinahe normales Leben zu ermöglichen.

Dennoch ist Prävention und Aufklärung nach wie vor von großer Bedeutung. Vorbeugen ist schließlich immer wirksamer als therapieren.

Aus diesem Grund werden, wie in jedem Jahr, von der SP gratis Kondome verteilt beziehungsweise ausgelegt. So zum Beispiel bei der CAP dem Jugendtreff Eupen oder der Solidaris. Denn wenn es um den sexuellen Kontakt mit HIV- Positiven geht, so ist ein Kondom die beste Möglichkeit sich vor einer Infektion zu schützen.

Außerdem gibt es für das Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft die Arbeitsgruppe zur Förderung der sexuellen Gesundheit. Diese führt Präventionsveranstaltungen in den Sekundarschulen, Förderschulen und Berufsschulen der DG durch. Zielpublikum dieser Veranstaltungen sind Jugendliche im Alter von 14 bis 15 Jahren.

Zudem gibt es nun auch in Belgien den HIV- Selbsttest, den man rezeptfrei in der Apotheke erwerben kann.

HIV und Aids werden nach wie vor vielerorts tabuisiert. Dabei ist das genau der falsche Weg. Nur wenn Virus und Krankheit offen angesprochen und mit Prävention vorgebeugt werden, können sie auf lange Sicht besiegt werden. Daneben ist es wichtig, die Menschen mit HIV als Teil der Gesellschaft zu akzeptieren. Wir müssen entschieden die soziale Ausgrenzung von Menschen in unserer Mitte bekämpfen.

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