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Weltkindertag – Lachen eines Kindes die einzige Währung, die zählt


Die Vereinten Nationen haben 1954 den Weltkindertag ins Leben gerufen. Dadurch soll an die Rechte von Kindern auf Lebensunterhalt und Bildung weltweit erinnert werden.

In mehr als 145 Ländern wird dieser Tag offiziell begangen. Nahezu jeder dritte Mensch auf dem Globus ist jünger als 15 Jahre. Zwar hat die Situation der Kinder sich weltweit verbessert – dank vieler Anstrengungen konnte beispielsweise die Kindersterblichkeit in den letzten 30 Jahren um die Hälfte verringert werden. Und dennoch bleibt die Lage für viele Kinder auf der Welt problematisch.

Dies ist besonders in Entwicklungsländern der Fall. Dort haben viele Kinder niemanden, der sich für sie einsetzt. Sie sind Krankheiten, Kriminalität, Krieg oder Kinderarbeit schutzlos ausgesetzt. Kinder sind verwundbar und empfindlich. Sie brauchen Liebe, Zuneigung und Wärme. Aber sie brauchen auch Chancen und Perspektiven.

Und hier ist die Politik gefragt. Es ist unsere Aufgabe, ihnen das Umfeld zu bieten, in dem sie sich am besten entfalten können. Daran arbeiten wir. So gibt es in Belgien die Nationale Kommission für die Rechte des Kindes, eine Konzertierungsplattform von rund 90 Akteuren, in der auch die Deutschsprachige Gemeinschaft vertreten ist. Außerdem bestehen in der DG eine Reihe konkreter Maßnahmen. Ich denke da zum Beispiel an das Projekt „Für jedes Kind ein Fahrrad“, das dank Unterstützung der Regierung von der SOS Hilfe auf die Beine gestellt wurde. Wir haben einen DG-eigenen Armutsbericht anfertigen lassen, der auch die Situation der Kinder ins Auge fasst. In der DG gibt es außerdem die sozialen Treffpunkte sowie zahlreiche Projektaufrufe, die unter anderem der Ausgrenzung und der Kinderarmut entgegenwirken. Mit dem neuen Kindergeld ab 2019 werden wir die Kinderarmut um ca. 2% verringern können.

Dies sind nur einige der vielen Maßnahmen, die die Regierung ergriffen hat, damit auch unsere Kinder möglichst glücklich und zufrieden aufwachsen können. Daran werde ich als Familien- und Sozialminister auch in Zukunft arbeiten. Schließlich heißt es nicht umsonst, dass das Lachen eines Kindes die einzige Währung ist, die zählt.

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