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Welttag gegen Misshandlung von Senioren


Das Thema der Gewalt gegen ältere Menschen wird in unserer Gesellschaft auch heute noch stark tabuisiert. Doch Schweigen und Wegsehen wird uns nicht dabei helfen, dieses Problem anzugehen und uns für die Wahrung der Rechte der Senioren stark zu machen.

Denn die Auseinandersetzung mit der Thematik zeigt eindeutig: Es besteht Handlungsbedarf! Gewalt gegen Senioren mag in weiten Teilen der Gesellschaft zwar kein Thema sein, aber es ist nichtsdestotrotz traurige Realität.

Um die Thematik zu enttabuisieren, hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 15. Juni 2006 den Welttag gegen die Misshandlung von Senioren ins Leben gerufen.

In den Räumlichkeiten des Ministeriums der DG in Eupen fand zu diesem Thema ein Vortragsabend statt. Mehrere Redner informierten und sensibilisierten über sowohl physische als auch psychische Gewalt an älteren Menschen. An dieser Veranstaltung nahm auch eine Vertreterin meines Kabinetts teil.

Die Förderung eines selbstbestimmten Lebens ist ein elementarer Schritt zur Wahrung der Rechte älterer Menschen. Und somit auch ein Schritt auf dem Weg hin zur Bekämpfung von Gewalt gegen Senioren.

Und mit der Schaffung der Dienststelle für selbstbestimmtes Leben, das Dekret ist übrigens am 09.Juni in erster Lesung verabschiedet worden, wollen wir den politischen Rahmen stecken, um die Förderung eines Leben mit möglichst großer Selbstbestimmung für alle Menschen mit Unterstützungsbedarf noch besser und effizienter gestalten zu können.

Wenn wir unsere Kräfte bündeln, dann werden wir auch im Bereich der Gewalt gegen ältere Menschen noch intensiver vorgehen.

 

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