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Tag der seltenen Krankheit


Prävention und Sensibilisierung sind seit jeher wichtige Grundpfeiler der Gesundheitspolitik, nicht nur in der DG, sondern weltweit. Dabei wird zunehmend Wert auf die Enttabuisierung gelegt: Krankheiten, um die früher ein Mantel des Schweigens gehüllt wurde, werden mittlerweile offen thematisiert.

Auf viele Krankheiten wird durch Welttage oder verschiedene Aktionen aufmerksam gemacht. So sammelte beispielsweise die Initiative „Ice Bucket Challenge“ im Sommer 2014 Geld zur Bekämpfung der Krankheit ALS und sensibilisierte die Bevölkerung. Doch über viele Krankheiten wird in der Öffentlichkeit immer noch nicht gesprochen. Das liegt zum Teil daran, dass sie nur unzureichend bekannt sind und nur wenige Menschen betreffen. Die Rede ist von den seltenen Krankheiten.

In Europa gilt eine Krankheit als selten, wenn weniger als 1 Mensch von 2000 daran erkrankt ist. Das scheint zwar wenig, aber allein in Europa sind von den rund 6000 seltenen Krankheiten insgesamt zirka 30 Millionen Menschen betroffen.

Um auch auf diese Krankheiten und deren Betroffene aufmerksam zu machen, rief die Allianz der Patientenorganisationen EURORDIS 2008 den Tag der seltenen Krankheiten ins Leben, der jeweils am letzten Tag des Monats Februar stattfindet. Aus der anfangs europäischen Initiative wurde eine weltweite Bewegung. Auf dem gesamten Globus finden im Rahmen des Tages Veranstaltungen, Aktionen und Sensibilisierungskampagnen statt.

Alle Infos zum Thema findet ihr im Netz unter www.rarediseaseday.org

 

 

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