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Treffen mit Vandeurzen: „Flandern wichtiger Partner“


Pressemitteilung

29.01.2016

20160121 Treffen Jo Vandeurzen (64.3 KiB)

Minister Antoniadis traf flämischen Gesundheitsminister

„Flandern wichtiger Partner in der Gesundheits- und Seniorenpolitik“

Vor Kurzem kamen DG-Familienminister Antonios Antoniadis und sein flämischer Amtskollege Jo Vandeurzen in Brüssel zu einer Arbeitssitzung zusammen. Neben den Kinderzulagen und der Seniorenhilfe war auch ein gemeinsamer Termin mit der luxemburgischen Familienministerin Corinne Cahen Gegenstand des Austauschs.

Im Anschluss an das Treffen zeigte sich Minister Antoniadis erfreut über den positiven Verlauf des Gesprächs mit Vandeurzen. „In Flandern und in der DG stehen momentan sehr ähnliche Themen auf der politischen Agenda. Die Übernahme der Kompetenz der Familienzulagen ist eines davon“, so der Familienminister. „In einigen Bereichen ist eine Zusammenarbeit mit Flandern bereits auf der gemeinsamen Regierungssitzung vom 7. Mai 2015 beschlossen worden. Ein Ausbau der bestehenden Kooperation ist durchaus denkbar. Wir werden uns über den Fortschritt der jeweiligen Projekte und Überlegungen auf dem Laufenden halten und dann gemeinsam entscheiden, ob und wo eine Kooperation vertieft werden sollte“, sagte Antoniadis, der die Seniorenpolitik und insbesondere die häusliche Hilfe, die Altenheimversorgung und die von der DG geplante Demenzstrategie als mögliche Bereiche nannte. Beim Thema Pflegeversicherung zeigte sich Jo Vandeurzen gesprächsbereit und sieht durchaus die Möglichkeit einer Zusammenarbeit, obschon Flandern seit 2001 eine Pflegeversicherung hat, die aber immer wieder reformiert werden musste.

Zu all diesen Themen werde in Zukunft eine Arbeitssitzung zwischen den zuständigen Verwaltungs- und Kabinettsmitarbeitern stattfinden. Antoniadis zeigte sich zuversichtlich, dass die künftigen Gespräche für beide Seiten ebenso fruchtbar verlaufen werden.

Bereits beschlossen wurde hingegen eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Anerkennungsprozedur von Gesundheits- und Pflegeberufen. Die Verwaltung der Flämischen Gemeinschaft wird die Begutachtung der Akten für die DG übernehmen. „Auch bei der Krankenhausinspektion gibt es seit 2015 eine Kooperation mit Flandern“, sagt Antoniadis. Die Ergebnisse der Inspektionen im Sankt Nikolaus Hospital und in der Klinik Sankt Josef werden im Februar mit den Krankenhäusern besprochen, ehe der definitive Bericht mit konkreten Handlungsempfehlungen erstellt wird.

Ein Wiedersehen der beiden Ministerkollegen wird mitunter nicht lange auf sich warten lassen. „Im Anschluss an mein Treffen mit Ministerin Cahen im vergangenen Jahr hier in der DG hatten wir uns auf einen Gegenbesuch in Luxemburg verständigt. In unserem Gespräch zu den Kinderzulagen zeigte mein flämischer Amtskollege nun auch großes Interesse an der Gestaltung des luxemburgischen Systems. Wir werden daher versuchen noch in diesem Jahr einen gemeinsamen Termin mit Jo Vandeurzen und Corinne Cahen zu organisieren“, so Antoniadis, der die Brückenfunktion der DG hervorhob.

Für weitere Informationen


Pressereferent
Frederik Thelen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: frederik.thelen@dgov.be

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