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Integration heißt fördern und fordern


Am 25. Januar fand im Parlament der DG die große Themendebatte zur Flüchtlingspolitik statt. Als zuständiger Minister für Integration habe ich ausführlich von den Projekten und Maßnahmen in der DG gesprochen.

Integration heißt fördern und fordern. Integration ist keine einseitige Angelegenheit. Wir dürfen als Auffanggesellschaft nicht bloß ein Sich-Anpassen fordern. Wir müssen den Menschen mit Offenheit und Menschlichkeit begegnen, um ihnen diesen langwierigen Prozess zu erleichtern.

Die Politik steht an dieser Stelle in der Pflicht, den nötigen Rahmen zu schaffen. Dazu gehören beispielsweise die zusätzlichen Intensivsprachkurse, die wir mit 150.000 Euro finanzieren. Oder die Bürgerkurse, die ihm Rahmen eines Integrationsparcours stattfinden werden.

Entscheidend ist jedoch, dass die Menschen, die bei uns Zuflucht suchen, ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich nicht in Lethargie oder Abhängigkeit begeben. Denn nur so können sie Teil der Gesellschaft sein.

Zahlreiche europäische Länder haben auf die Flüchtlingskrise mit Abschottung, Grenzkontrollen und der Errichtung von Mauern und Stacheldrahtzäunen geantwortet. Statt in diesen Zeiten den europäischen Leitmotiven zu folgen, findet ein innereuropäisches Zerwürfnis statt.

Wir dürfen uns als Menschen nicht dazu verleiten lassen, diese Mauern auch in unseren Köpfen zu bauen.

Weitere Infos findet ihr in meiner Rede zur Themendebatte http://www.antoniadis.be/cms/?p=1994

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