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„Wir brauchen Weiterbildungen in deutscher Sprache“


Vergangene Woche empfing Sozialminister Antonios Antoniadis Vertreter des Verbandes der wallonischen ÖSHZ – der Fédération des CPAS de Wallonie – zu einem Arbeits- und Kennenlerntreffen in Eupen. Bei dieser Zusammenkunft ging es vordergründig um künftige Kooperationsmöglichkeiten zur Verbesserung und Vereinfachung der Arbeit der hiesigen Öffentlichen Sozialhilfezentren (ÖSHZ).

Im Sechs-Monats-Rhythmus trifft der Sozialminister die Präsidenten und Sekretäre der 9 ÖSHZ der DG. Vor Kurzem folgte ein Austausch mit dem Verband der wallonischen ÖSHZ, der sich selbst auch als Interessenvertreter sämtlicher ÖSHZ sieht. Neben Minister Antoniadis, Mitarbeitern aus Kabinett und Verwaltung, dem scheidenden Präsidenten der Fédération, Claude Emonts, und der Generaldirektorin des Verbandes, Malvina Govaert, nahm auch der Präsident des ÖSHZ-Eupen, Lambert Jaegers, als DG-Vertreter im Verwaltungsrat an den Gesprächen teil.

Ein ganz wichtiger Punkt auf der Tagesordnung waren dabei die Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für die Mitarbeiter und Mitglieder der ÖSHZ. „Bisher war es so, dass die Weiterbildungen der ÖSHZ-Mitarbeiter und Mitglieder nicht auf Deutsch, sondern immer nur in französischer Sprache stattgefunden haben. Das soll sich künftig ändern. Außerdem habe ich den Verband darauf hingewiesen, bei seiner Öffentlichkeitsarbeit auch die deutschsprachigen ÖSHZ nicht außen vor zu lassen“, so Sozialminister Antonios Antoniadis.

Zurzeit führt der aus insgesamt 15 Mitarbeitern bestehende Verband ein Finanz- Monitoring der ÖSHZ der DG durch. Dabei sind die ÖSHZ der Deutschsprachigen Gemeinschaft in ein Cluster eingeteilt, um zu einem späteren Zeitpunkt Vergleiche mit anderen Clustern im Landesinneren anzustellen.

„Sobald konkrete Ergebnisse vorliegen, werden wir diese von der Fédération erhalten. Die Gespräche verliefen positiv und konstruktiv. Wir haben uns darauf verständigt, in Zukunft verstärkt die Zusammenarbeit zu suchen“, so der Aufsichtsminister der ÖSHZ.

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Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

Geschlossen.

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