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ÖSHZ-Struktur wird vereinfacht


Eupen, den 27.06.2015

20150612 Einsetzung AG Novellierung (78.6 KiB)

Die ÖSHZ erfüllen eine wichtige und unverzichtbare Aufgabe in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Damit die Arbeitsorganisation in Zukunft einfacher gegliedert werden kann, soll das Grundlagengesetz der ÖSHZ angepasst und optimiert werden. Darum kümmert sich jetzt eine Arbeitsgruppe.

Das Grundlagengesetz organisiert die Aktivitäten sowie die Befugnisse und Arbeitsabläufe innerhalb der ÖSHZ. Ziel der neu eingesetzten Arbeitsgruppe wird es sein, während der nächsten zwölf Monate dieses Grundlagengesetz zu analysieren und anzupassen, um die alltägliche Arbeit in den Zentren zu vereinfachen und zu optimieren.

Je komplexer und undurchsichtiger die Funktionsweise der ÖSHZ ist, umso schwieriger ist es für die Bürger, Entscheidungsprozesse und Antragsbearbeitungen nachzuvollziehen. Deshalb soll die Novellierung des Grundlagengesetzes neben einer Verwaltungsvereinfachung und einem Bürokratieabbau auch zu mehr Transparenz und Bürgernähe führen“, so Sozialminister Antonios Antoniadis.

Somit hätten die Mitarbeiter der ÖSHZ mehr Zeit für ihre eigentlich Arbeit: die Beratung der Bürger. „Die ÖSHZ sind nicht bloß für die Anträge auf Sozialhilfe und deren Zahlung zuständig. Vor allem die Beratung bezüglich der verschiedenen Anträge ist ein großer Mehrwert für die Bürger.“

Die Arbeitsgruppe wird künftig im 6-Wochen-Rhytmus tagen. Sie setzt sich aus Vertretern der Regierung, des Ministeriums und der verschiedenen ÖSHZ zusammen. Zwischen 2008-2011 hatte sich eine entsprechende Arbeitsgruppe insgesamt fünf Mal versammelt. Diesmal hat sich die AG ein präzises Zeitfenster gesetzt: Sommer 2016. Bis dahin soll dann der Regierung konkrete Änderungsvorschläge zur Neustrukturierung vorliegen.

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

Geschlossen.

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