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So behält man einen kühlen Kopf bei Hitze – Ozon und Hitze können gefährlich sein


Eupen, den 30.06.2015

Von vielen lange herbeigesehnt – für andere gefährlich: In den nächsten Tagen ist mit echtem Sommerwetter zu rechnen. Die nationale Zelle für Umweltgesundheit IRCELINE kündigt für 30. Juni bis 2. Juli Temperaturen bis zu 30,7°C Grad und ein Überschreiten des Ozongrenzwerts von 180 µg/m³ an. Vom 1. Juli bis zum 3. Juli können die Temperaturen sogar bis zu 32,3°C erreichen.

Sobald der Ozongehalt der Luft diesen Wert erreicht, wird die Bevölkerung über die Medien darüber informiert. Gleiches gilt, wenn die Wetterexperten für die folgenden Tage eine Hitzewelle vorhersagen.

Was kann ich tun, um mich gegen Hitze und Ozonbelastung zu schützen?

Es sind besonders ältere Personen und kleine Kinder, die unter einer Hitze und Ozonbelastung leiden. Ozon macht sich vor allem durch Reizungen der Augen und Atemwege bemerkbar. Hier hilft nur eins: sich Innen aufhalten, denn dort ist die Ozonkonzentration wesentlich niedriger. Speziell für Senioren und Kleinkinder gelten einige Empfehlungen: bei Hitze und Ozonbelastung sollten sie sich in möglichst kühlen Räumen aufhalten, sich nicht körperlich betätigen, die Wohnräume tagsüber verdunkeln, den Körper durch feuchte Tücher oder Duschen abkühlen, mehr als sonst trinken und leichte Mahlzeiten zu sich nehmen (Obst, Gemüse).

Achten Sie besonders auf Personen, die an Durchfall, Nierenfunktionsstörungen, Lungen- oder Herzerkrankungen leiden. Bei diesen Personen ist der Wasserhaushalt oft beeinträchtigt. Auch Personen, die an Krankheiten leiden, die in das zentrale Nervensystem eingreifen, sind gefährdet, denn diese Patienten spüren die Hitze vielleicht nicht. Wenn Sie oder Ihre Angehörigen Medikamente einnehmen müssen, sollten Sie besonders aufmerksam sein – manche Medikamente verschlimmern die Auswirkungen der Hitze. Das gilt beispielsweise für Entwässerungsmittel, Medikamente gegen Entzündungen, gegen niedrigen Blutdruck oder Mittel, die die Körpertemperatur erhöhen. Wer solche Medikamente einnimmt, sollte mit seinem Arzt besprechen, ob die Dosis eventuell angepasst werden muss. Für den Fall der Fälle sollten alle Notrufnummern griffbereit sein.

Gründliche Information und einige organisatorische Maßnahmen genügen, um gesundheitliche Schäden zu vermeiden. Diese Maßnahmen sind im „Aktionsplan Hitzewelle und Ozonspitzen“ aufgelistet, den das Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft auf der Internetseite www.dglive.be veröffentlicht hat. Stündlich aktualisierte Ozon-Werte können Sie unter www.irceline.be/de abrufen (auch auf Deutsch).

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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