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SOS-Hilfe geht mit neuem Fahrradprojekt an den Start


SOS-Hilfe geht mit neuem Fahrradprojekt an den Start

„Für jedes Kind ein Stück Freiheit mit seinem Fahrrad eine Win-Win-Situation für alle“

Am Dienstag, den 19. Mai 2015, haben die SOS-Hilfe, ihre Unterstützer und Sponsoren das  Projekt „Für jedes Kind ein Stück Freiheit mit seinem Fahrrad“  zugunsten von Kindern und Jugendlichen aus finanziell benachteiligten Familien in der DG vorgestellt. Auch Sozialminister, Antonios Antoniadis war anwesend.

Anfang des Jahres 2014 veröffentlichte die Nationallotterie einen Projektaufruf für die Zielgruppe der finanziell benachteiligten Familien mit Kindern. Die Gelegenheit bot sich für die SOS-Hilfe ein Projekt einzureichen, damit neben dem Möbellager auch Fahrräder eingesammelt, repariert und zur Verfügung gestellt werden können. Die Nationallotterie genehmigt für ein Jahr die Mittel für Personal und Material mit dem Ziel, während dieser Zeit das Fahrradprojekt zu starten und so aufzustellen, dass es im Folgejahr mit deutlich weniger Aufwand neben dem Möbellager aufrecht erhalten werden kann. Auch wird die Zielsetzung darin bestehen, zu überprüfen inwieweit Freiwillige und Personen in Ausbildungsmaßnahmen über das Öffentlichen Sozialhilfezentrums (ÖSHZ) eine aktive Rolle im Projekt einnehmen können.

„Dieses Projekt steht idealtypisch für das Zusammenspiel von Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung. Man kann also von einer Win-Win-Situation sprechen. Zwar wird der Löwenanteil der Kosten durch die Nationallotterie getragen, für den Restbetrag jedoch kommt die DG im Rahmen des Jahresvertrages mit der SOS-Hilfe auf,“ lobte Sozialminister Antonios Antoniadis.

Als Zielpublikum gelten die Familien mit den niedrigsten Einkommenssituationen, die über eine entsprechende Bescheinigung ihres ÖSHZ‘s verfügen oder eine erhöhte Kostenerstattung von ihrer Krankenkasse genehmigt haben. Diese Familien mit Kindern und Jugendlichen können ab sofort die neue Dienstleistung der SOS-Hilfe in Anspruch nehmen. In etwa 40 Fahrräder und ähnliche stehen derzeit bereits zur Verfügung, dank der Spenden aus der Bevölkerung.

„In der Deutschsprachigen Gemeinschaft leben rund 769 Kinder in Haushalten, die sich in einer finanziell prekären Lebenssituation befinden. Für die Zukunft einer Gesellschaft ist die Armut unserer Kinder eine der größten Gefahren. Die DG versucht bereits mit mehreren Maßnahmen die Kinderarmut zu begrenzen. Ich denke da beispielsweise an die ausgebaute Kinderbetreuung, die Schaffung sozialer Treffpunkte oder aber die Unterstützung von Hausaufgabenschulen. Durch das Projekt der SOS-Hilfe werden weitere Bereiche abgedeckt. Denn ein Fahrrad sorgt für Mobilität, ist gesundheitsfördernd und ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe“, so Antoniadis bei der Pressekonferenz.

Die Stadt Eupen unterstützt die SOS-Hilfe indem sie Fahrradspenden der Bevölkerung in ihren Wertstoffhöfen entgegennimmt. Die SOS-Hilfe ist auf alle Spenden der Bevölkerung angewiesen. Gesucht werden Fahrräder, Tretroller, Bobby-Car, Dreiräder, Traktoren und auch Helme und Sicherheitsausstattungen für die Kinder und Jugendlichen. Es besteht die Möglichkeit, dass Spenden zu Hause abgeholt werden.
Weitere Infos: SOS-Hilfe V.o.G. Hostert 4A – 4700 Eupen / Tel.: 087/55.21.08 / www.sos-hilfe.net / info@sos-hilfe.net
„Nichts ist vergleichbar mit der einfachen Freude, Rad zu fahren.“ (John F. Kennedy)

Für weitere Informationen


Pressereferent
Frederik Thelen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: frederik.thelen@dgov.be

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