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Ein Tag als… Tagesvater


Vor kurzem war ich einen Vormittag bei Tagesmutter Anna Kirsch zu Gast, um ihr einige Stunden unter die Arme zu greifen. Wickeln, füttern und spielen; das waren meine Aufgaben während des kurzen Praktikums.
Obwohl ich nur einen halben Tag mit den Kindern verbracht habe, war ich danach regelrecht erschöpft. Die Arbeit einer Tagesmutter, oder in dem Fall eines Tagesvaters, ist eine emotional und körperlich unvorstellbar anstrengende Arbeit. Die Verantwortung, die sie bei der Betreuung der Kleinkinder auf sich nehmen, wird oftmals unterschätzt. Nichtsdestotrotz habe ich die Zeit mit den Kindern in angenehmer Erinnerung. Ich kann sehr gut verstehen, dass dieser Beruf viele Menschen erfüllt.
In der DG fehlen Tagesmütter momentan an allen Ecken und Enden. Viele Eltern müssen lange auf einen freien Betreuungsplatz warten. Deshalb bemühen wir uns seit geraumer Zeit um die Anwerbung neuer Kräfte in diesem Bereich.

Ich habe vor einigen Monaten auch eine Familienhelferin bei ihrer Arbeit begleitet. Weitere Besuche dieser Art stehen bereits in meiner Agenda.

Für mich ist es sehr wichtig, mir selbst ein Bild zu machen und die einzelnen Berufe kennenzulernen. Schließlich kann ich nur dann volksnahe und soziale Politik machen, wenn ich weiß, wovon ich spreche.

Ich freue mich schon auf die kommenden Erfahrungen und hoffe, dadurch möglichst viele Facetten des Sozialsektors kennenzulernen.

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