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Interministerielle Konferenz bringt belgische Gesundheitsminister zusammen – Antoniadis: „Deutschsprachige bei der Zulassung zum Medizinstudium berücksichtigen“


Interministerielle Konferenz bringt belgische Gesundheitsminister zusammen

Antoniadis: „Deutschsprachige bei der Zulassung zum Medizinstudium berücksichtigen“

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Eupen, den 31. März 2015

Am 30. März 2015 kam DG-Gesundheitsminister Antonios Antoniadis in Brüssel mit seinen Amtskollegen zur Interministeriellen Konferenz Gesundheitswesen zusammen. Auf der Tagesordnung standen neben der zukünftigen Regelung zur Vergabe der LIKIV-Nummern außerdem der „Leitfaden für eine neue Politik der geistigen Gesundheit für Kinder und Jugendliche“ sowie die Ebola Epidemie.

Neben Antoniadis nahmen unter anderem die föderale Gesundheitsministerin Maggie de Block sowie der flämische Gesundheitsminister Jo Vandeurzen und der wallonische Gesundheitsminister Maxime Prévot an der Konferenz teil. Sie tauschten über das Planungsinstrument zur zukünftigen Quotenvergabe der LIKIV-Nummern aus. Dabei hat die föderale Gesundheitsministerin auch den von ihr geforderten Filter zur Zulassung von Medizinstudenten zur Sprache gebracht. Antoniadis betonte erneut die Wichtigkeit, die Spezifität der Deutschsprachigen Gemeinschaft bei der Lösungsfindung zu berücksichtigen: „Wir sind in mehrfacher Hinsicht von der Problematik betroffen. Die DG verfügt über keine Medizinfakultät und somit auch nicht über ein Kontingent an LIKIV-Nummern. Daher ist ein Teil der deutschsprachigen Studierenden an einer der drei medizinischen Fakultäten in der Französischen Gemeinschaft eingeschrieben. Zudem sind wir auf eine Gesundheitsversorgung in deutscher Sprache angewiesen. All diese Faktoren, aber auch unsere geografische Besonderheit als Grenzregion, sollten in die Überlegungen zu einer langfristigen und zukunftsfähigen Lösung miteinfließen“.

Die Gesundheitsminister genehmigten außerdem den „Leitfaden für eine neue Politik der geistigen Gesundheit für Kinder und Jugendliche“. Dieser ist das Ergebnis intensiver Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Behörden und den in der Begleitung von Kindern und Jugendlichen tätigen Akteuren. Neben dem allgemeinen Rahmen beinhaltet dieser 36 konkrete Aktionen. Als wichtige Stütze zur Ausarbeitung des Leitfadens dienten Berichte der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sowie Stellungnahmen des föderalen Expertisen-Zentrums für öffentliche Gesundheit (KCE) und des Nationalen Rates der Krankenhauseinrichtungen.

Auch die seit Sommer vergangenen Jahres in Afrika ausgebrochene Ebola-Epidemie wurde thematisiert. Bei der Konferenz wurde eine Webseite vorgestellt, die eine Vielzahl an hilfreichen und praktischen Informationen für Bürger, Fachkräfte und Behörden enthält. Diese ist auch in deutscher Sprache unter dem Link http://www.info-ebola.be/de/abrufbar.

 

 

Für weitere Informationen


Pressereferent
Frederik Thelen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: frederik.thelen@dgov.be

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