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Welttag des Autismus


Der 2. April ist der Welttag des Autismus. Ich möchte diesen Tag zum Anlass nehmen, um ein wenig auf diese komplexe Thematik einzugehen.

Viele von euch haben wahrscheinlich ein ganz bestimmtes Bild im Kopf, wenn sie an Autismus denken. Oftmals ist es der Stereotyp eines Menschen, der, wenn überhaupt, kaum am gesellschaftlichen Leben teilnimmt, von seinem sozialen Umfeld abgekapselt und stets in sich gekehrt ist.

Oft wird dabei jedoch vergessen, dass es verschiedene Formen der Krankheit gibt, und dass diese nicht die exakt gleichen Symptome aufweisen. Frühkindlicher Autismus drückt sich beispielsweise ganz anders aus als das Asperger-Syndrom.

Aus diesem Grund spricht man heutzutage vermehrt von der Autismus-Spektrum-Störung, um den verschieden Formen und der Diversität der Krankheit Rechnung zu tragen.

Viel wichtiger als die Kategorisierung ist jedoch der menschliche Aspekt im Umgang mit Autisten. Denn in erster Linie handelt es sich um Menschen und nicht um Patienten.

Ich bin sehr froh, dass wir mit der Dienststelle für Personen mit einer Behinderung in der DG einen Partner haben, der sich seit jeher für eine individuelle und menschenbezogene Betreuung einsetzt. Der Mensch muss immer im Vordergrund stehen!

Allen, die sich für dieses Thema interessieren, möchte ich einen Arte-Film ans Herz legen, der dieses Thema aufgreift: http://future.arte.tv/de/autismus#article-anchor-25476

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