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Bekämpfung der Kinderarmut – Viva for Life und DG unterstützen Projekt vom „Haus der Familie“


Antoniadis: „Das Haus der Familie ist ein wichtiger Partner im Kampf gegen soziale Ausgrenzung“

Bekämpfung der Kinderarmut – Viva for Life und DG unterstützen Projekt vom „Haus der Familie“

Eupen, 09. März 2015

20150306 Haus Der Familie Kelmis Viva For Life
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Mit einem Moderationsmarathon im Rahmen des Hilfsprojektes „Viva for Life“ konnten insgesamt mehr als 2 Millionen Euro Spendengelder gesammelt werden. 51 Projekten zur Bekämpfung von Kinderarmut kommt dieses Geld nun zugute. Unter den Begünstigten befindet sich auch ein Träger aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft: das Haus der Familie in Kelmis.

Ende Dezember vergangenen Jahres hatten sich drei Journalisten des Radiosenders „Vivacité“ in ein gläsernes Studio mitten auf der Place Saint Etienne in Lüttich eingeschlossen und sechs Tage und Nächte lang pausenlos moderiert. Durch diese Aktion konnte eine beeindruckende Summe an Spendengeldern generiert werden. Schwerpunkt der Spendenaktion war dieses Mal die Bekämpfung der Kinderarmut. Laut UNIFEC sind in mehr als der Hälfte der Industriestaaten der Erde 20 Prozent der Kinder direkt von Armut betroffen und leben in Familien, die mit einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze auskommen müssen.

Insgesamt 73 Projekte wurden eingereicht, davon werden 51 unterstützt. Darunter auch das Projekt vom „Haus der Familie“ in Kelmis. Das „Haus der Familie“ ist eine Anlaufstelle für Familien jeglicher sozialer und nationaler Herkunft. Gegründet als Initiative der Frauenliga, versteht es sich als Treffpunkt und Beratungsstelle, die allen Familien unabhängig der finanziellen Situation offen steht. Einen besonderen Schwerpunkt legt das „Haus der Familie“ auf den Austausch zwischen verschiedenen Generationen und Kulturen.

Bei dem eingereichten Projekt handelt es sich um die Renovierung und Ausstattung der neuen Räumlichkeiten in der Patronagestraße, die einer noch größeren Anzahl an Menschen einen besseren Zugang und angenehmeren Aufenthalt im interkulturellen und –generationellen Rahmen ermöglichen soll. Außerdem werden neue Spielsachen für die Kinder gekauft. Die Hälfte der Anschaffungs- und Renovierungskosten wird durch die Gelder von Viva for Life abgedeckt. Die restlichen 50 Prozent übernimmt die Deutschsprachige Gemeinschaft.

Ich bin sehr froh, dass wir in der Deutschsprachigen Gemeinschaft solche Angebote haben, um der sozialen Ungerechtigkeit auf möglichst vielen Ebenen zu begegnen“, so Sozialminister Antonios Antoniadis. „Die Zahl der Kinder, die in Armutsverhältnissen leben, ist besorgniserregend. Initiativen, die dem entgegenzuwirken versuchen, sind sehr willkommen. Es freut mich natürlich, dass die Jury von „Viva for Life“ dieses Engagement ebenfalls zu schätzen weiß“, so Antoniadis, der gleichzeitig den Erfolg der 2. Auflage von Viva for Life lobend hervorhob.

 

 

 

Für weitere Informationen


Pressereferentin
Jennifer Nyssen
Tel: +32 (0)87/59 64 92
E-Mail: jennifer.nyssen@dgov.be

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