Archiv für 2016

Blutspenderehrung der Lokalsektion Raeren

Durch Blutspenden werden tagtäglich Menschenleben gerettet. Außerdem sind Unmengen Blut erforderlich, um wissenschaftliche Forschung zu betreiben. Zu etwa einem Drittel gehen die Spenden zur Versorgung von Krebspatienten, 15 Prozent an Unfallopfer. Der Rest wird für die Behandlung anderer Krankheiten eingesetzt. Durch Ihre regelmäßigen Spenden werden Sie zu Helden des Alltags. Sie sind keine passiven Zuschauer, sondern aktive Lebensretter.

Welt- Frühgeborenen-Tag

Der 17. November ist Welt- Frühgeborenen-Tag.

Dieser soll auf die Thematik der Frühgeburt und deren Folgen aufmerksam machen. Von einer Frühgeburt spricht man im Allgemeinen, wenn der Säugling vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche (weniger als 260 Tage) geboren wird. Im Vergleich dazu dauert eine übliche Schwangerschaft 40 Wochen (280 Tage nach der letzten Regelblutung).

Vorstellung Abschlussbericht: Armut und soziale Verwundbarkeit

Vorstellung Abschlussbericht: Armut und soziale Verwundbarkeit

Das Forschungsinstitut CeRis der Universität Mons wurde Ende 2013 damit beauftragt, einen Bericht über die Armut und die soziale Verwundbarkeit in der DG zu verfassen. Nachdem Ende 2014 eine erste Zwischenbilanz gezogen wurde, legten die Forscher im Oktober 2016 einen Abschlussbericht vor. Bei ihrer Arbeit haben die Forscher die bereits bestehenden Dienste und Angebote analysiert, um herauszufinden, auf welche Weise die Nutznießer die Dienstleistungen zur Armutsbekämpfung nutzen und wie die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Diensten verläuft.

Tag der Deutschsprachigen Gemeinschaft

Seit 1990 findet am 15. November jährlich der Tag der Deutschsprachigen Gemeinschaft statt. Das Datum dieses Feiertages ist deckungsgleich mit dem des belgischen Festes des Königs. Dies ist darauf zurück zu folgen, dass sich die DG als Minderheit unter den ganz besonderen Obhut des Staatsoberhauptes begeben wollte. Doch auch wenn wir durch unsere überschaubare Größe eine Minderheit sind, so bedeutet dies nicht, dass wir keine Autonomie im belgischen Staatsgefüge besitzen.

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Sparmaßnahmen Föderalregierung: Auswirkungen DG- Krankenhäuser

Einsparungen im Gesundheitswesen in dieser Größenordnung – immerhin reden wir von 902 Millionen Euro – werden nicht unbemerkt bleiben. Diese werden die Bevölkerung direkt spüren, da Rückerstattungen für Medikamente z.B. gestrichen oder gesenkt werden. Auf das Krankenhauswesen kommen 2017 Einsparungen in Höhe von 92 Millionen Euro zu. Laut Schätzungen der Krankenkasse Solidaris wird sich das Einsparungsvolumen 2018 sogar auf 126 Millionen Euro erhöhen.

Radonwerten in den Haushalten der DG

Radonwerten in den Haushalten der DG

Der Umgang mit Radon liegt in der Zuständigkeit der Föderalregierung. Nichtsdestotrotz beschloss die damalige DG-Regierung gemeinsam mit den Gemeinden eine neue Kampagne zur Messung der Radonwerte. Im Zuge der Erkenntnisse der Messungen wurde in jeder Gemeinde ein Koordinator bezeichnet. Dieser fungiert als Ansprechpartner für jeden Bürger, bei dem auch eine kostenlose Radon-Broschüre mit Sanierungshinweisen erhältlich ist. Da wir für diese Materie nicht zuständig sind, wohl aber die Bevölkerung informiert wissen wollen, haben wir mit der Provinz vereinbart, dass neben dem bisherigen Info-Material der Gemeinden weitere Informationen in deutscher Sprache vorgelegt werden.

Seniorendorfhaus in Schönberg

Seniorendorfhaus in Schönberg

Das Pilotprojekt des Seniorendorfhauses ist Teil des REK-Projektes „Selbstbestimmtes Altern“.
Derzeit liegt der Regierung ein Entwurf des Abschlussberichtes der Pilotphase vor. Dieser wird Gegenstand einer Arbeitssitzung mit dem ÖSHZ Sankt Vith und der Familienhilfe am kommenden 16. November sein. Auf Grundlage dieser Arbeitssitzung wird der Bericht finalisiert. Ich kann allerdings vorwegnehmen, dass das Projekt überwiegend positiv ausfällt.

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„Vita-Gruppe“

In seiner Sitzung vom 15. September 2016 hat der Begleitausschuss die positive Entwicklung des Projektes „Vita-Gruppe“ bestätigt. Aus diesem Anlass möchte die Regierung das Projekt weiterführen und zwar strukturell. Dies führt dazu, dass ab 2017 die Bezuschussung des Projektes nicht mehr durch das Ministerium der DG, sondern durch die Rechtsnachfolgerin der heutigen Dienststelle für Personen mit Behinderung geschehen wird. Letztere hatte im Auftrag des Regierung bereits die fachliche Aufsicht des Pilotprojektes übernommen und ist somit mit dem Projekt bestens vertraut.

Unterstützung von pflegenden Angehörigen

Unterstützung von pflegenden Angehörigen

Mit der Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben entsteht in der DG erstmals eine einzige Anlaufstelle für Menschen mit Unterstützungsbedarf. Diese Dienststelle soll auch für pflegende Angehörige da sein. Die DSL soll zeitnah individuell informieren und beraten. Darauf kommt es an. Aus dem Forum für pflegende Angehörige wurde deutlich, dass die Unterstützung je nach Situation unterschiedlich ausfallen kann. Je nach Ortschaft fällt der Bedarf generell unterschiedlich aus. Es ist daher auch eine Aufgabe des Seniorenbeauftragen gewesen, mit der lokalen Ebene Angebote zu entwickeln, die dem konkreten Bedarf vor Ort auch für die pflegenden Angehörigen entsprechen sollen.

Verteilung von Jodtabletten

Verteilung von Jodtabletten

Wie Sie sicherlich wissen, ist die Sicherheitspolitik eine föderale Zuständigkeit und demnach in den Händen von Innenminister Jan Jambon. Hierzu gehört die Zurverfügungstellung von Jodtabletten für die Bevölkerung im Rahmen des Krisenmanagements im Falle einer Nuklearkatastrophe. Im November 2015 habe ich bei Jambon in dieser Angelegenheit interveniert. Bereits damals habe ich mich dafür ausgesprochen, den Radius der kostenlosen Zurverfügungstellung von Jodtabletten an die Bevölkerung von 20 auf 100 Kilometer zu erweitern. Diese Anfrage stützt sich unter anderem auf die Stellungnahme des Hohen Rates für Gesundheit vom 4. März 2015.

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