Archiv für 2016

Soziale Gerechtigkeit in der DG

Die Resultate der Pisa- Studie 2016 sind da. Dabei ist es für mich als Sozialminister besonders erfreulich, dass es in der Deutschsprachigen Gemeinschaft einen geringen Zusammenhang zwischen der schulischen Leistung und dem sozialen Milieu gibt. Vergleicht man die Ergebnisse der Studie mit denen unserer Nachbarländer so stellt man fest, dass dies bei weitem nicht immer der Fall ist. Die erhöhte Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und gelebte Integration sind Ziele die ich als Sozialminister verfolge.

HIV-Prävention in der DG

HIV-Prävention in der DG

Der Umgang mit dem Thema HIV geht nicht nur Homosexuelle an. Das möchte ich bei dieser Gelegenheit verdeutlichen, weil Sie die Initiative von „Keep calm, it’s just a Kiss“ erwähnen, die von der Regierung unterstützt wird. Der Gefahr einer HIV-Infizierung sind auch Heterosexuelle oder Drogenkonsumenten genauso ausgesetzt. Umso wichtiger ist es, über Vorbeugemaßnahmen zu informieren. Das gilt genauso für den Umgang mit dem Thema.

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Begegnungsprojekt für Jung und Alt

Der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, machte mich einst auf die Initiative „Generationsbrücke Deutschland“ aufmerksam. Das Projekt wurde im Marienheim in Aachen entwickelt, bundesweit in vielen Seniorenheimen eingeführt und wird inzwischen mit Erfolg exportiert. Das Erfolgsrezept dieser Initiative steckt in der intensiven Begleitung durch das Team der Generationsbrücke, das mit wissenschaftlicher Unterstützung Spiele und Methoden entwickelt hat. Das Marienheim Raeren hat sein prinzipielles Interesse an der Umsetzung einer entsprechenden Initiative in Ostbelgien bekundet, möchte aber noch interne Gespräche führen.

Zukunft der Sozialökonomie in der DG

Zukunft der Sozialökonomie in der DG

Im Rahmen des REK-Zukunftsprojektes „Sozial unternehmen“ haben wir zwei Maßnahmenpakete zur Förderung der Sozialökonomie in der DG geschnürt. Das erste Paket dient zur Stärkung der Solidarwirtschaft als Wirtschaftsstandbein mit Beschäftigungspotential. Mit dem zweiten Paket möchten wir die Anerkennung und Sichtbarkeit der Sozialökonomie in der Bevölkerung fördern.

Sensibilisierung zu Zuckerkonsum in Schulen

Sensibilisierung zu Zuckerkonsum in Schulen

Als Gesundheitsminister begrüße ich das Abkommen des Unterrichtswesens mit der Lebensmittelindustrie im Inland. Ein Verbot von zu zuckerhaltigen Getränken und Speisen hätte sicherlich Signalwirkung für die Bevölkerung. Allerdings bezweifle ich, dass ein Verbot das Problem löst. Die Schüler haben die Möglichkeit, zuckerhaltige Produkte von zuhause mitzubringen oder in der Pause außerhalb der Schule zu kaufen. Daher gilt es, in dieser Thematik je nach Setting mit dem jeweiligen Partner zu arbeiten.

Startveranstaltung: Institut Mainz & soziale Treffpunkte

Startveranstaltung: Institut Mainz & soziale Treffpunkte

In der DG trat am 5. Mai 2014 das Dekret zur Förderung sozialer Treffpunkte in Kraft. Seitdem hat sich einiges getan. Denn bereits im darauffolgenden Jahr hat die Regierung vier Dienste als soziale Treffpunkte anerkannt. Das Viertelhaus Cardijn, Ephata, Patchwork und das Haus der Familie in Kelmis. Und diese arbeiten seitdem sehr aktiv. Die Regierung möchte ihnen unterstützend zur Seite stehen. Und genau deshalb haben wir das Institut für Sozialpädagogische Forschung Mainz beauftragt, gemeinsam mit den Verantwortlichen der sozialen Treffpunkte eine Qualitätsreflexion durchzuführen und sie in Ihrer Arbeit zu begleiten.

Christmas in a Box

Wie in jedem Jahr versuchen wir an Weihnachten unseren Liebsten, Freunden und Verwandten eine kleine Freude zu bereiten. Oft wird als Zeichen der Aufmerksamkeit ein Geschenk gemacht. Doch was für die meisten unter uns als selbstverständlich erscheint, ist für viele Menschen eine reine Wunschvorstellung. Auch in der Deutschsprachigen Gemeinschaft gibt es Menschen, die sich ein Weihnachten kaum leisten können, ja die kaum genügend Geld haben, um sich notwendige Lebensmittel zu kaufen. Um diesen Menschen dennoch eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten, organisieren die Table Ronde und das Rote Kreuz nun bereits seit sechs Jahren ein soziales Wichteln.

Welt- Aids- Tag

Mit dem 1. Dezember beginnt jährlich die Adventszeit. Eine Zeit der Entschleunigung und der Vorweihnachtlichen Stimmung, des Mitgefühls und der Nächstenliebe. So ist es sicherlich kein reiner Zufall, dass der 1. Dezember zudem jährlich im Zeichen des AIDS steht. Jedem ist diese Krankheit ein Begriff. HIV, der Erreger der sexuell oder durch Blutaustausch übertragbar ist. Und doch leiden die Betroffenen oft an Diskriminierung in verschiedensten Lebenssituationen. Der Welt- Aids- Tag ruft Menschen auf der ganzen Welt dazu auf, im Kampf gegen die Krankheit aktiv zu werden und ihre Solidarität gegenüber Infizierten zu bekunden.

40-jähriges Jubiläum des SPZ

40-jähriges Jubiläum des SPZ

Mittlerweile ist die gesellschaftliche Akzeptanz für die Inanspruchnahme von psychologischer Beratung und Betreuung aber gestiegen. Hierfür ist auch unser heutiges Geburtstagskind, das SPZ, mitverantwortlich. Werte Gäste, als Dienst der so genannten ersten Linie leistet das SPZ seit vier Jahrzehnten einen wichtigen Beitrag. Das Team von professionellen Therapeuten ist mit einer Vielzahl an Anfragen konfrontiert, auf das es immer passende Angebote sucht, bei denen der Mensch und dessen Bedürfnisse im Mittelpunkt stehen.

Besuch von Justine Henin in Eupen

Besuch von Justine Henin in Eupen

Es kommt nicht oft vor, dass eine so erfolgreiche und großartige Sportlerin zu uns nach Ostbelgien kommt. Noch dazu, um mit Ihrer Stiftung „Justine for Kids“ eine so wichtige und lobenswerte Initiative zu unterstützen. An dieser Stelle möchte ich bereits vorab für Ihr Kommen bedanken.
Madame Henin, tout d’abord mille fois merci pour votre présence de ce jour à la section de pédiatrie de l’hôpital Saint Nicolas d’Eupen! Au nom de votre Fondation « Justine for Kids », vous venez à l’instant de remettre un chèque de 5.500 euros en faveur du département de pédiatrie de l‘hôpital Saint Nicolas d’Eupen.

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