Reden & Parlament

Neujahrsempfangs des St. Nikolaus-Hospital Eupen

Neujahrsempfangs des St. Nikolaus-Hospital Eupen

Ich wage zu behaupten, dass das Gesundheitswesen in Ostbelgien einem Garten ähnelt. Denn so wie es in einem Obstgarten unzählige unterschiedliche Pflanzen gibt, so gibt es auch in der ostbelgischen Gesundheitslandschaft zahlreiche Dienstleister mit unterschiedlicher Ausrichtung. Im Zentrum dieses Gartens sind dabei ganz klar die beiden Krankenhäuser in Eupen und Sankt Vith. Bei Ihnen wächst der Großteil der Wurzeln zusammen. Aus diesem Grund ist es auch für die Zukunft weiterhin unser Ziel, die beiden Krankenhausstandorte in Ostbelgien zu unterstützen. Dort, wo wir neue Ideen einbringen möchten, versuchen wir den Boden an den richtigen Stellen zu lockern. Wohingegen wir ihn dort, wo wir die Angebote ausbauen wollen festigen.

Finanzierung der Wohn- und Pflegezentren für Senioren

Finanzierung der Wohn- und Pflegezentren für Senioren

Im Rahmen der 6. Staatsreform ist die Deutschsprachige Gemeinschaft seit dem 1. Januar 2019 für den gesamten Bereich der Seniorenpflege zuständig. Dies beinhaltet ebenfalls die Finanzierung der Pflege in den Wohn- und Pflegezentren für Senioren (vorher bekannt als APWH (Alten- und Pflegewohnheime). Nachdem wir gemeinsam mit den Vertretern der acht in Ostbelgien aktiven Einrichtungen rund 1 ½ Jahre lang aktiv an der Umsetzung dieser Zuständigkeiten gearbeitet haben, ist uns ein für alle Beteiligten zufriedenstellendes Resultat gelungen.

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Vorstellung des Seniorendekrets

Wir haben die unterschiedlichen Rechtstexte im Bereich Senioren in ein einziges Dekret gegossen, welches die Betreuungsangebote für Personen mit Unterstützungsbedarf, darunter die der Senioren und die Palliativpflege absichert und ihre Arbeit im Sinne der Bevölkerung verbessern soll. Es umfasst die häusliche Hilfe, die stationäre Hilfe und die Palliativpflege. Auf diese Weise sprechen wir uns für eine Vernetzung der verschiedenen Angebote und der Akteure aus, die künftig in Wohnhilfezonen möglichst einen personenorientierten Parcours der Begleitung und Versorgung erstellen werden.

Zertifikatverleihung der KPVDB

Zertifikatverleihung der KPVDB

Ich freue mich sehr zu diesem doch sehr feierlichen Anlass, der Zertifikatsverleihung, dabei sein zu dürfen. So werde ich es mir nicht nehmen lassen, Ihnen gleich ein erstes kleines Weihnachtsgeschenk zu überreichen, das Sie sich alle redlich verdient haben! Schließlich haben Sie alle sehr lange, genauer gesagt ein knappes Jahr, auf den heutigen Tag hingearbeitet. Aber ich bin überzeugt, es hat sich gelohnt.

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AIDS- und HIV auch in Ostbelgien ?

Unter dem Titel „Der Feind in deinem Bett“ hat die Regierung im letzten Jahr eine Informationskampagne gestartet, die auch wieder in diesem Jahr anlässlich des Welt-Aids-Tags angelaufen ist. Dabei wenden wir uns hauptsächlich an Risikogruppen mit wechselnden Sexualpartnern. Über verschiedene Kanäle wird über Gefahren und Risiken beim ungeschützten Geschlechtsverkehr aufmerksam gemacht. Außerdem werden alle Dienstleister, die mit den Risikogruppen in Verbindung kommen, angeschrieben, um nochmals auf deren Bedeutung bei der Aufklärungsarbeit hinzuweisen.

UNESCO-Forum „Identités, Cultures et Violences

UNESCO-Forum „Identités, Cultures et Violences

Der Jugendschutz hat die Aufgabe, Kinder und Jugendliche vor den vielfältigen, oft auch subtilen Gefährdungen zu schützen, ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen und sie auf diesem Weg zu begleiten. Erziehung, soziale Wiedereingliederung, Verantwortung gegenüber den Mitmenschen, Emanzipation, persönliche Wertschätzung und der Schutz der Gesellschaft sind in diesem Zusammenhang wichtige Begriffe.

Europäischer Wohnungstisch zu Gast in Eupen

Europäischer Wohnungstisch zu Gast in Eupen

Beim Thema Wohnen fühlt sich nicht nur Jeder betroffen, sondern er ist es auch. Nicht umsonst ist das Wohnen ein Grundrecht und -bedürfnis. Es geht um die Würde des Menschen. Deshalb sind wir in Ostbelgien der Auffassung, dass Wohnen kein Luxus sein darf. Nein, Wohnen muss sicher und bezahlbar sein – für alle Menschen. Ganz unabhängig von ihrer sozialen Herkunft, ihrem Stand oder ihren finanziellen Mitteln.

Ostbelgien und die Krankenhausreform von Maggie De Block

Ostbelgien und die Krankenhausreform von Maggie De Block

Wenn man spezifisch über die Gesundheitspolitik in Ostbelgien und darüber hinaus in ganz Belgien redet, so kommt man um eines nicht umhin: Die föderale Krankenhausreform von Maggie De Block. Immerhin wird diese einschneidende Maßnahmen und Veränderungen mit sich bringen. In meinen Augen ist es allerdings nicht der richtige Weg einfach an allen Ecken Geld einzusparen. Vielmehr sollte man die Ausgaben umstrukturieren. Eine Alternative sehe ich dabei in der Umnutzung öffentlicher Budgets in Richtung des Gesundheitsbereiches. Wenn jeder in seiner eigenen Ecke sein Süppchen kocht, wird am Ende keiner satt. Wir müssen uns demnach allgemein noch viel öfter absprechen und uns gemeinsam besser organisieren.

ZOAST – Krankenhausabkommen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit als Unterbau einer grenzüberschreitenden Gesundheitszone

ZOAST – Krankenhausabkommen zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit als Unterbau einer grenzüberschreitenden Gesundheitszone

Das LIKIV hat 2016 das IZOM beendet, trotz aller Anstrengungen der hiesigen Krankenkassen, der Regierung und des Parlaments. Die als Ostbelgien-Regelung bekannte Nachfolge kann in vielen aber nicht in allen Bereichen Abhilfe schaffen. Die Regierung arbeitet deshalb an der Einrichtung einer grenzüberschreitenden Gesundheitszone, kurz ZOAST genannt.

Radon-Werte in Ostbelgien und deren Ermittlung

Radon-Werte in Ostbelgien und deren Ermittlung

Die Thematik Radon ist eindeutig föderale Materie. Da die DG aber für die Prävention zuständig ist und Radon in den meisten Gemeinden stark vorhanden ist, sehe ich es als unsere Pflicht an, die Information an die Bevölkerung zu diesem Thema in Zusammenarbeit mit der Föderalagentur für Nuklearkontrolle kurz „FANK“ zu verbessern.

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