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IZOM: LIKIV bereit für eine Alternativlösung, aber nicht für eine Fortführung

IZOM: LIKIV bereit für eine Alternativlösung, aber nicht für eine Fortführung

Gesundheitsminister Antonios Antoniadis begrüßt das Engagement von Mehrheit und Opposition in Sachen IZOM. Er selbst hat die Fortführung des IZOM von Anfang an gefordert und unterstützt die Krankenkassen in Ostbelgien seit Monaten in dieser Akte. Das Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV) hat allerdings bereits Fakten geschaffen und das IZOM Ende 2016 für beendet erklärt. Das verkennt die CSP in ihrer Petition.

Petition wird das Landesinstitut LIKIV nicht umstimmen  IZOM: LIKIV bereit für eine Alternativlösung, aber nicht für eine Fortführung

Petition wird das Landesinstitut LIKIV nicht umstimmen IZOM: LIKIV bereit für eine Alternativlösung, aber nicht für eine Fortführung

Gesundheitsminister Antonios Antoniadis begrüßt das Engagement von Mehrheit und Opposition in Sachen IZOM. Er selbst hat die Fortführung des IZOM von Anfang an gefordert und unterstützt die Krankenkassen in Ostbelgien seit Monaten in dieser Akte. Das Landesinstitut für Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV) hat allerdings bereits Fakten geschaffen und das IZOM Ende 2016 für beendet erklärt. Das verkennt die CSP in ihrer Petition.

LIKIV und DG-Akteure trafen sich in Eupen zum IZOM

LIKIV und DG-Akteure trafen sich in Eupen zum IZOM

Vertreter des Landesinstituts für Kranken- und Invalidenversicherung (LIKIV), der Krankenkassen, die beiden Direktoren der Krankenhäuser auf dem Gebiet deutscher Sprache und Gesundheitsminister Antonios Antoniadis (SP), trafen sich im Europasaal des Ministeriums in Eupen, um über die Alternative zum bisherigen IZOM-Abkommen zu beraten. Das LIKIV beschloss Ende des Jahres 2016, das IZOM-Abkommen zu beenden. Die Krankenkassen und Minister Antoniadis haben sich für eine Fortführung der vereinfachten grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung ausgesprochen.

Portrait of a boy with his family
VAN PARYS MEDIA © Chederros
Ref: S_08_116_128

Höheres Kindergeld in der DG als in der Wallonischen Region?

Familienminister Antonios Antoniadis (SP) revidierte die Aussage der Presse im Inland, wonach die Deutschsprachige Gemeinschaft mit 151 Euro Basisbetrag ein niedrigeres Kindergeld auszahlen wird als die Wallonische Region. Bereits zum Sommer 2017 wird sich der Basisbetrag des DG-Kindergelds aufgrund der Prognose des Planbüros zur Indexentwicklung auf 154 Euro erhöhen. Sollte bis 2019 ein weiterer Indexsprung folgen, dann würde der Basisbetrag der DG sogar auf mindestens 157 Euro steigen und damit höher als der wallonische Basisbetrag liegen, so die Einschätzung des Familienministers.

„Durch finanzielle Anreize Hausärzte unterstützen“

„Durch finanzielle Anreize Hausärzte unterstützen“

Seit der sechsten Staatsreform ist die Deutschsprachige Gemeinschaft für die Verwaltung des Impulseo-Fonds zuständig. Dieser zielt vor allem darauf ab, dem Ärztemangel im ländlichen Raum entgegenzuwirken. Es mangelt häufig an der Attraktivität des Berufsbilds. Im Rahmen des Impulseo-Fonds gibt es die Möglichkeit, eine einmalige Niederlassungsprämie zu erhalten. In den Genuss dieser Prämie kamen jüngst zwei neue Hausärzte. Beide erhalten je 20.000 € als Startkapital für ihre Praxis.

Außerschulische Betreuung Hauset auf unbestimmte Zeit anerkannt

Außerschulische Betreuung Hauset auf unbestimmte Zeit anerkannt

Der Standort der außerschulischen Betreuung in der Ortschaft Hauset ist nach einer Übergangsphase ab dem 1. März auf unbefristete Dauer anerkannt.
Die VoG Kinderbetreuungszentrum Hauset ist einer von 24 Standorten der AUBE in Ostbelgien und hat sich mittlerweile etabliert. Aufgrund noch nicht erfüllter Bedingungen war der Standort nur provisorisch anerkannt. So fehlte bis vor kurzem der Nachweis von Erste Hilfe Kenntnissen des Personals.
„Durch die definitive Anerkennung besteht nun Planungssicherheit für die AUBE. Zudem ist dies ein weiterer bedeutender Schritt bei der Kinderbetreuung,“ so der Familienminister Antoniadis.

Pilotprojekt: „Inklusion in den Standorten der AUBE“

Pilotprojekt: „Inklusion in den Standorten der AUBE“

Mit dem Zukunftsprojekt „Wir bauen auf Familie“ des regionalen Entwicklungskonzeptes (REK) hat sich die Regierung dem Ausbau der bedarfsgerechten Kinderbetreuungsangebote verschrieben. In diesem Rahmen wurde nun der Vertrag für das Pilotprojekt „Inklusion in den Standorten der AUBE“ von der Regierung verabschiedet. Unter der Trägerschaft des Regionalzentrums für Kleinkindbetreuung (RZKB) und in Zusammenarbeit mit der kürzlich neu geschaffenen Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben (DSL) soll dieses Projekt während einer Pilotphase von zwei Jahren laufen.

Demenzstrategie

Demenzstrategie

Im Kontext des viel zitierten demografischen Wandels halte ich den Umgang mit Demenz für eine große sozial- und gesundheitspolitische Herausforderung der kommenden Jahre.
Um diese im Sinne der Förderung eines selbstbestimmten Lebens anzupacken, habe ich eine Demenzstrategie für Ostbelgien entwickelt. Nicht, weil der Name gut klingt, sondern weil ein starker Gedanke dahintersteckt: die Förderung einer demenzfreundlichen Region durch Bündelung der Kräfte im Sektor und unter Beteiligung der Menschen in Ostbelgien. Der Mensch mit Demenz in seiner Verschiedenheit und mit seinen Ressourcen soll im Mittelpunkt stehen. Und genau hier setzt die erste Demenzstrategie an!

„Weckworte“: Menschen mit Demenz durch Gedichte begeistern und wachrütteln

„Weckworte“: Menschen mit Demenz durch Gedichte begeistern und wachrütteln

Wussten Sie, dass auch Menschen mit Demenz glücklich sein können und welchen Einfluss unsere Einstellung der Demenz gegenüber den Betroffenen und deren Umfeld haben kann? Und was hat das mit Gedichten zu tun? Erfahren Sie mehr am 30. Januar in Eupen!
In den vergangenen Monaten hat die Regierung eine Demenzstrategie für Ostbelgien ausgearbeitet.
Neben der Vorstellung der Demenzstrategie haben wir den renommierten Poetry-Slammer Lars Ruppel eingeladen. In einem interaktiven Vortrag werden die Zuschauer alles über sein Projekt „Weckworte“, Sprache und Kulturarbeit in der Pflege erfahren.

Info-Integration übernimmt Begleitung der Migranten im Parcours

Info-Integration übernimmt Begleitung der Migranten im Parcours

Damit Neuankömmlinge sich künftig leichter und besser in unserer Gesellschaft integrieren können, arbeitet die Regierung mit Hochdruck an der Einrichtung eines Integrationsparcours für Migranten. Dabei sei es wichtig, dass die Migranten die Möglichkeit erhalten, unsere Sprache aber auch unsere Werte, Rechte und Pflichten zu erlernen. Denn nur wenn sie die Chance haben, am gesellschaftlichen Alltagsgeschehen teilzuhaben, kann Integration auch gelingen. Bei diesem Integrationsprozess spielt Info-Integration eine zentrale Rolle, was sich auch im neuen Vertrag mit der Regierung deutlich widerspiegelt.

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