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Demenzstrategie

Demenzstrategie

Im Kontext des viel zitierten demografischen Wandels halte ich den Umgang mit Demenz für eine große sozial- und gesundheitspolitische Herausforderung der kommenden Jahre.
Um diese im Sinne der Förderung eines selbstbestimmten Lebens anzupacken, habe ich eine Demenzstrategie für Ostbelgien entwickelt. Nicht, weil der Name gut klingt, sondern weil ein starker Gedanke dahintersteckt: die Förderung einer demenzfreundlichen Region durch Bündelung der Kräfte im Sektor und unter Beteiligung der Menschen in Ostbelgien. Der Mensch mit Demenz in seiner Verschiedenheit und mit seinen Ressourcen soll im Mittelpunkt stehen. Und genau hier setzt die erste Demenzstrategie an!

Faire Woche „Alles Plastik- Alles gut ?“

Faire Woche „Alles Plastik- Alles gut ?“

Es ist mal wieder so weit. Die Woche des Fairen Handels hat begonnen. Auch bei uns in Ostbelgien sind viele haupt- und ehrenamtliche Akteure unterwegs, um die Bevölkerung mit gezielten Aktionen für mehr Umwelt- und Konsumbewusstsein zu sensibilisieren. „Alles Plastik- Alles gut?“ – so lautet der diesjährige Slogan. Als ökologische Alternative zur Plastiktüte werden im Rahmen der Fairen Woche in den Weltläden Jutebeutel verteilt.

Benefizessen „Der Minister kocht…“ voller Erfolg

Benefizessen „Der Minister kocht…“ voller Erfolg

Unter dem Motto „Der Minister kocht…“ fand am vergangenen Sonntag das große Benefizessen der Tagesstätte „Am Garnstock“ mit Unterstützung von DG-Sozialminister Antonios Antoniadis statt. Über 170 Gäste folgten der Einladung an die Eupener Straße in Baelen. Mit dem Essen und der Tombola konnte ein Gewinn von insgesamt 1531,5 Euro für die Tagesstätte erzielt werden.

About a culture - Kaszëbsczé nótë

Familienforum: Reger Austausch und wichtiges Feedback

Am 27. Februar fand im Ministerium der DG in Eupen das Bürgerforum „Wir bauen auf Familie“ statt. Insgesamt nahmen 27 Menschen an den drei Workshops zu den Themen Kinderbetreuung und Kindergeld teil. Neben interessierten Bürgern nahmen auch zahlreiche Akteure des Terrains an den Diskussionen teil. „Wir können aus allen drei Workshops wichtiges Feedback mitnehmen“, lautet das Fazit von Familienminister Antonios Antoniadis.

Akte OIKOS: „Von Sparmaßnahmen war nie die Rede“

Akte OIKOS: „Von Sparmaßnahmen war nie die Rede“

Im Grenzecho-Interview äußerte sich Sozialminister Antonios Antoniadis zu den Vorwürfen bezüglich der Beendigung der Zusammenarbeit mit OIKOS. Weder Sparmaßnahmen noch ein politisches Machtspiel hätten bei der Entscheidung eine Rolle gespielt, so Antoniadis. Als Grund nennt der Minister unter anderem die unzureichende Qualität der Betreuung.

„Position von Vivant ist lebensgefährlich“

„Position von Vivant ist lebensgefährlich“

In der Debatte um das Impfen hat Minister Antonios Antoniadis Vorwürfe gegen Vivant erhoben. In einem GrenzEcho-Interview sagte der Gesundheitsminister: „Die Gesundheitspositionen von Vivant sind lebensgefährlich.“ Anlass zu dieser Stellungnahme war eine Infoveranstaltung von Vivant, bei der zum Teil fragwürdige Referenten sich gegen das Impfen ausgesprochen hatten.

„Auch mit Beeinträchtigung einer Arbeit nachgehen“

„Auch mit Beeinträchtigung einer Arbeit nachgehen“

Tom ist 23 und sitzt im Rollstuhl. Ein Unfall hat sein Leben vor acht Jahren komplett auf den Kopf gestellt. Nach einer langen Reha und dank großer familiärer und freundschaftlicher Unterstützung hat er seine Lebensfreunde und Zuversicht wiedergewonnen. Mithilfe des Begleitdienstes der Dienststelle für Personen mit Behinderung hat er zudem einen Ausbildungs- und Arbeitsplatz gefunden.

PressegesprŠch und Unterzeichnung eines Rahmenvertrages Ÿber die Entwicklung einer Zusammenarbeit zwischen der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens und dem Land KŠrnten
Rolf Holub, Christian Benger, Peter Kaiser, Oliver Paasch, Antonios Antoniadis, Karl-Heinz Lambertz
©LPD/fritzpress

„Vorbild in Sachen Kinderbetreuung“

Eine vierköpfige Delegation aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft war Anfang Oktober zu Gast im österreichischen Kärnten. Anlass des Besuchs war die Unterzeichnung eines Rahmenabkommens über die Entwicklung der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen der DG und dem südlichsten Bundesland Österreichs.

„Niemand sollte sich rechtfertigen müssen, wie und wer er ist“

„Niemand sollte sich rechtfertigen müssen, wie und wer er ist“

Zahlreiche Menschen leiden tagtäglich unter Diskriminierung. Nicht nur wegen ihrer kulturellen oder sozialen Herkunft, sondern auch aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Bislang wurde das Thema meist in einen Mantel des Schweigens und des politisch-korrekten Ignorierens gehüllt. Die Ausstellung „Keep calm it’s just me“, die vom 11. bis zum 23. Oktober in Eupen zu sehen war, brach mit diesem Schweigen und rückte die Thematik in den Fokus.

Multiethnic Group of Friends in a Circle

„Mehr als nur ein Begegnungsort“

VoG Ephata, VoG CAJ – Viertelhaus Cardijn, VoG Frauenliga – Haus der Familie, VoG Patchwork. Mit Ausnahme der mittlerweile allgemein bekannten Bezeichnung VoG haben diese vier Einrichtungen der Deutschsprachigen Gemeinschaft noch eine Gemeinsamkeit: In absehbarer Zukunft können sie alle sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit als sozialen Treffpunkt bezeichnen.

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